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Studientypen über die Lebenserwartung von Hunden

Keinesfalls sollte der geneigte Leser sich dazu verführen lassen, die Ergebnisse einer einzigen Studie, oder einen einzigen hingeworfenen Satz in einem Hundebuch mit Inhalten zu interpretieren, die da nicht explizit stehen. Die einzige Möglichkeit um Fakten herauszufinden ist, verschiedene Studien miteinander zu vergleichen. Nur dann gibt es eine Chance, den wirklichen Status zu erfassen. Ganz besonders gilt das für seltene Rassen wir z. B. den Kromfohrländer. Steht z. B. in einem Buch, dass der Kromfohrländer früher 15 bis 17 Jahre alt wurde, dann heißt das nur: es gab Kromfohrländer, die so alt wurden. Heute wie damals gibt es durchaus Tiere, die dieses Alter erreichen wie z. B. der reinrassige Kromfohrländer Uranus vom Weddern, der wenige Wochen vor seinem 17. Geburtstag am 13.03.2012 verstarb. Die Zuchthündin Caschira vom Bienenstück verstarb am 28.01.2012 im Alter von 15 Jahren; Fenja vom Hardenberger Schloss verstarb am 28.08.2012 im Alter von 14,5 Jahren; Bella vom Hooge Hörn verstarb am 21.06.2012 im Alter von 16 Jahren. Diese Reihe ließe sich fortsetzen. Auch noch lebende Kromfohrländer erfreuen sich des Alters von 15, 16 Jahren.

Lebenserwartungsstudien können Multi-Rasse-Studien sein, in die auch Mischlinge mit eingehen oder Einzel-Rasse-Studien, die Daten für eine bzw. zwei verwandte Rassen sammeln und auswerten.

In der Regel vermitteln die Multi-Rasse-Studien einen besseren Vergleich der Lebenserwartung unterschiedlicher Rassen, wenn die Stichproben groß genug sind. Hierbei sollten auch die Rassen nach Körpergröße getrennt betrachtet werden. Bei seltenen Rassen ist es schwierig, eine auswertbare Menge von Stichproben zu erhalten.

Bei den Einzel-Rasse-Studien gibt es in der Regel größere Stichproben, da hier meist der Rassezuchtverein mitarbeitet. Für seltene Rassen, die für sich allein betrachtet werden, ist diese Methode aufschlussreicher.

Daten von Mischlingshunden gehen ebenfalls in Studien ein.

Übergreifende Vergleiche von Einzel-Rasse-Studien sollten nicht durchgeführt werden, weil die Fähigkeit, sich in Wort und Schrift auszudrücken bei Menschen sehr individuell ist und darum ein variables Ergebnis bringt. Das trifft vor allem auf die Einzel-Rasse-Studien zu, die von engagierten Vereinsmitgliedern der Zuchtvereine durchgeführt wurden.

Grundsätzliche Schwierigkeiten bei der Erstellung von Studien ergeben sich daraus, dass der Studienteilnehmer über längere Zeit die Daten seines Hundes übermitteln muss.

Auch Studien, die den Zusammenhang von Lebensalter von Krankheiten oder genetische Einflüssen von Hund und Mensch erforschen, sind ins Interesse der Wissenschaft gerückt. Man versucht, über die Ergebnisse von Hundepopulationen Rückschlüsse auf menschliche Populationen herzustellen.
Dies bietet sich hervorragend an, da eine Hundegeneration entschieden schneller verläuft als eine Menschengeneration.

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