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Laktoseintoleranz ist keine Krankheit

Milch ist natürliche Nahrung für die Babys von Säugetieren. Sie ist kein Lebensmittel für artfremde ausgewachsene Säugetiere.

Säugetiere sind von Natur aus so angelegt, dass die Fähigkeit des Körpers zur Nutzung der Laktose (Milchzucker) mit dem Fernbleiben der Muttermilch schwindet.
Bedingung für die Laktoseabsorption ist das Enzym Laktase, das dem Körper hilft, Laktose zu verwerten.
Eine kleine Minderheit von Menschen wies vor 7000 Jahren eine Mutation im regulierenden Abschnitt des Laktase-Gens auf, die dafür sorgte, dass die Enzym-Produktion der Laktase nicht abgeschaltet wurde. Träger dieser Mutation bildeten auch im Erwachsenenalter genügend Laktase, um Milch verdauen zu können.
Diese Mutation war so erfolgreich, dass heute z. B. 85 % der Menschen in Deutschland Laktase, das im Dünndarm die Laktose in Galaktose und Glukose aufspaltet, bis ins hohe Alter bilden und so Milch vertragen.

Laktoseintoleranz ist demnach keine Krankheit. Es bedeutet nur, dass Milchzucker nicht verdaut wird.

Die Bedeutung für den Hund

In der Hundemilch befinden sich 3,3 % Laktose, in der Kuhmilch dagegen 5 %.
Nach dem Absetzen der Welpen wird natürlicherweise die Laktase für die Aufspaltung des Milchzuckers nicht mehr benötigt. Als Folge davon kann der Hundekörper die Produktion einstellen.

Doch wer weiß schon, ob sein Hund Laktose verdauen kann?

Statt im Dünndarm verarbeitet zu werden gelangt bei Laktasemangel der Milchzucker in den Dickdarm und kann dort verschiedene Beschwerden hervorrufen wie Blähungen, Durchfall, Erbrechen oder Krämpfe.

Aus diesem Grunde ist es sicherlich vorteilhafter für den Hund, wenn er vorwiegend diejenigen Milchprodukte erhält, die aus bereits vergorener Milch hergestellt werden und wenig Laktose enthalten. Diese sind für ihn besser verdaulich. Es wäre doch bedauerlich, wenn der Hund die guten Sachen nicht verwerten kann.

Laktosegehalt unter 1 g /100 g:

  • Brie 0,5 g
  • Camembert 0 g
  • Feta 0,5 g
  • Hartkäse, Schnittkäse, Weichkäse 0-0,4 g (Vorsicht, Rinden nicht mitfüttern)
  • Parmesan 0,06 g

Laktosegehalt 1-4 g / 100 g:

  • Hüttenkäse 4 g
  • Magerquark 3-4 g
  • Quark (20 %) 3 g
  • Joghurt 3,5 g

Milchprodukte enthalten wertvolle Bestandteile wie Protein, Mineralstoffe (z. B. Kalzium, Phosphor, Natrium, Zink) und Vitamine (A, B und B12 ). Milchprodukte mit geringem Laktosegehalt können für gesunde Hunde eine wertvolle Futterergänzung sein.

Laktoseintoleranz beim Hund zählt meist zu den unerwünschten Reaktionen auf Futtermittel (FMU – Futtermittelunverträglichkeit) ohne Beteiligung des Immunsystems, vorausgesetzt, der Hund ist sonst gesund.
Die Abklärung sollte der Tierarzt vornehmen.

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