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Die stille Feiung – Bedeutung für den Kromfohrländer

Die stille Feiung bedeutet für ein Lebewesen wie den Kromfohrländer die Immunisierung gegen Erreger, jedoch ohne Kranksein. Es ist die Auseinandersetzung des Immunsystems mit der Umwelt. Nach der Überwindung der unbemerkten Infektion ist der Körper von Kromfohrländer-Welpen gegen die Krankheit immun (gefeit). Bei einem späteren Kontakt mit den Krankheitserregern werden vom Körper sofort Abwehrstoffe zur Verfügung gestellt.
So kommt es, dass ein Kromfohrländer praktisch immun gegen viele Krankheitserreger seiner heimischen Umwelt werden kann.

Schon 1891 fand der Mediziner und Mikrobiologe Robert Koch heraus, dass Organismen sich beim ersten Kontakt mit krank machenden Erregern anders verhalten, als bei danach folgenden Kontakten. Er folgerte daraus, dass der betreffende Organismus beim ersten Erreger-Kontakt Antikörper gebildet haben musste. Ganz typisch hierfür sind die sogenannten Kinderkrankheiten im Humanbereich wie Masern, Mumps u. a. Nach der Krankheit besteht eine Immunität gegenüber den Erregern, die ein Leben lang anhält. Der Organismus ist gefeit. Ein intaktes Immunsystem bildet Antikörper, so dass die Infektion nicht bemerkt wird (stille Feiung).

Die neuzeitliche Medizin hat festgestellt, dass im Zusammenleben die Bakterienfloren von Mensch und Tier sich einander annähern.

Kromfohrländer-Welpen durchlaufen auch bei ihrem Umzug die stille Feiung gegen vielerlei Erreger. Hier heißt es ganz deutlich, dass das Immunsystem trainiert werden sollte. Beim Umzug eines Welpen in das neue Zuhause ist besondere Umsicht erforderlich, damit der kleine Hausgenosse gesund bleibt. Das Immunsystem des Neulings hat möglicherweise Schwerstarbeit zu leisten. Der Welpe darf in der ersten Zeit nicht überstrapaziert werden. Auch dann wenn Kinder oder Tiere im Haus sind, wird das Immunsystem eines gesunden Welpen sich an bisher unbekannte Bakterienstämme gewöhnen ohne dass es zum Ausbruch einer Krankheit kommt.

Der frühe Kontakt mit ungefährlichen Keimen aktiviert die für die Immunabwehr wichtigen TH1-Zellen. TH1-Zellen und TH2-Zellen sind Untergruppen weißer Blutkörperchen. TH1-Zellen sind dabei an der Immunabwehr von Bakterien, Viren oder Pilzen beteiligt, während TH2-Zellen zum Beispiel auf Wurmbefall reagieren.
Die Funktion der TH1-Zellen besteht darin, die Immunabwehr zu aktivieren, da sie eine „Erinnerung“ an Erreger besitzen.
Die TH2-Zellen regen die Antikörperbildung an, bremsen die Entzündung und wirken regulierend auf die TH1-Zellen.
Beide Zelltypen müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Je nach Abwehrsituation kann das Verhältnis von TH1- und TH2-Zellen variieren. Es stellt sich nach der Aktivierung des Immunsystems beim gesunden Individuum wieder ein.

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