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Befruchtung der Hündin

Das Besondere bei der Hündin ist die Freisetzung einer noch unreifen Oozyte erster Ordnung. Um die Fruchtbarkeit zu gewährleisten, muss die Oozyte nach dem Eisprung eine meiotische Teilung durchlaufen. Ihre Reifung erfolgt im Eileiter. Nach dieser Teilung wird sie als Oozyte zweiter Ordnung bezeichnet. Dieser Prozess dauert etwa 48-72 Stunden. In diesem Stadium sind die Oozyten zweiter Ordnung für 2 bis 5 Tage befruchtungsfähig.
Die zweite Reifeteilung wird nur im Falle einer Befruchtung der Eizelle abgeschlossen.

Bei Rüden zwischen 10 und 20 kg Körpergewicht beträgt das Volumen des Ejakulats ca. 10-15 ml mit ca. 800 x 10 hoch 6 (800 000 000) darin enthaltenen Samenzellen. Die Länge des einzelnen Spermiums beträgt ca. 60 µm.
Spermien des Rüden sind unmittelbar nach der Ejakulation noch nicht befruchtungsfähig. Sie durchlaufen eine Nachreifung (Kapazitation).
Die wesentlichen Schritte des Kapazitationsprozesses laufen im Eileiter ab. In dessen Region werden die Samenzellen nach dem Deckakt bis zum Zeitpunkt der Ovulation unter Bedingungen aufbewahrt, die ihre Vitalität und Befruchtungsfähigkeit erhalten. Der Eileiter nimmt Einfluss auf den
Kapazitationsprozess, um die Spermienfunktion mit der Ovulation zu
synchronisieren.
Die Befruchtungsfähigkeit erhaltende Funktion des Eileiters ist besonders für Hunde von Bedeutung, weil zwischen Deckakt und Ovulation eine Zeitspanne von mehreren Tagen liegen kann. Spermien bleiben bis zu sieben Tagen befruchtungsfähig.

Erst nach der Kapazitation sind die Spermien in der Lage die Eihüllen zu durchdringen. Die Kapazitationsdauer beträgt zwischen zwei und sieben Stunden.

Die befruchtete Eizelle heißt Zygote. Sie enthält zwei haploide Chromosomensätze, in denen männliche und weibliche Gene kombiniert sind.
Die Zygote und alle anderen Zellen besitzen zwei Chromosomensätze und werden als diploid bezeichnet.

Befruchtung und Meiose sind typische Merkmale der geschlechtlichen Fortpflanzung. Beide wechseln im Entwicklungszyklus ab. Dabei gleichen sich Befruchtung und Meiose bzgl. des Chromosomenbestandes immer wieder aus, was sicherstellt, dass jede Generation stets die gleiche Anzahl an Chromosomen an ihre Nachkommen weitergibt.

Die ersten Teilungen der Zygote

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