Bei eisigen Temperaturen von minus 11 Grad Celsius, beschert vom Sibirienhoch Cooper, waren wir noch gut dran. Wo? Das war in der Eifel direkt an der deutsch-luxemburgischen Grenze. Im abgelegenen Örtchen mit 52 Einwohnern entspannten wir für einige Tage. Der Ofen sorgte für wohlige Wärme.
Durch DSL waren wir nicht so abgeschnitten von der Außenwelt, wie man glauben könnte. Unser Kromfohrländer, das gewitzte Bürschchen, konnte natürlich dieser Situation das Beste abgewinnen.
Wenn Frauchen nicht schrieb, dann ging es hinaus. Der schöne Spazierweg war fast für uns allein da.
Eine kurze Begegnung mit Toby und Meli, den beiden Terriern verlief auf höchst freundschaftlicher Ebene. Man kennt sich. Toby und Meli lieben es, bei Besuchen Candys Näpfe zu leeren. Es soll ja nichts ungenutzt herumstehen.
Manchmal kommt Post zum Nachbarn.
Genau so wie zu Hause meldete Candy den Postboten sehr frühzeitig. Erstaunlich war nur: woher wusste der Hund, dass die Post kam?
Bei genauerem Hinsehen fand sich des Rätsels Lösung: der Postbote in der Eifel fuhr genau das gleiche Automodell wie der Postbote daheim.


