Der Orkan Andrea fegt über uns hinweg. Den ganzen Tag ist es düster. Am Morgen wollte überhaupt nicht aufhellen. Candy hatte schon da keine Lust, hinauszugehen. Na gut, mit Frauchen wagte er es dann.
Am Nachmittag war Candy überhaupt nicht in Stimmung, für den Weg nach draußen. Aber wiederum: mit Frauchen ging er mit. Das Fahrrad blieb in der Garage, und wir zogen zu Fuß los. An fast der gleichen Stelle, an der uns vor Wochen schon ein Hagelschauer überrascht hatte, passierte es nun wieder. Die Gegend bot keinerlei Deckung. Candy und ich machten auf der Stelle kehrt, als die mittlerweile aufgezogene Wetterfront den Sturm mit Hagelkörnern niedergehen ließ. Die Körnchen waren sehr fein und stachen im Orkan wie Nadeln auf der Haut. Aus dem Heimweg musste Candy mehrmals in die Deckung meiner Beine gehen. Wo ihn der Hagel nicht so treffen konnte. Daheim angelangt freute er sich, wie nur ein Kromfohrländer sich freuen kann. Er sauste Runden, verschob die Teppiche, zog sein Handtuch hinter sich her und war fast nicht zu bändigen. Candy ist ein echter Haushund.