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Einseitige Beißerei Kromfohrländer – Labrador

Ja, die Überschrift stimmt.

Ich will Euch erzählen, wie es dazu kam, dass der Labrador aus der Nachbarschaft eine solche Stinkwut auf mich hatte.
Mein Frauchen und ich gehen sehr oft, man kann sagen täglich, an dem Garten vorbei, den der Labrador bewohnt. Jedes Mal gibt es zwischen ihm und mir ein Bellen. Auf dem Hinweg und auf dem Rückweg, wenn Frauchen nicht den Umweg durch die Siedlung macht.
Nun, so weit so gut.
Am Pfingstsonntag kam der Labbi uns mit seinem joggenden Herrchen zwischen den Feldern von Ersdorf entgegen.

Das war die erste Begegnung im Freien, seit der Labbi in der Nachbarschaft ist, und das ist schon ca. 2 Jahre her.

Nun. ich laufe immer vor Frauchen Fahrrad her, damit sie sieht, was ich tue. Sie will das. So eine überflüssige Regelung aber auch. Der braune Labbinachbar war auch nicht angeleint.

So kam, was kommen musste.
Als waschechter Kromfohrländer näherte ich mich natürlich dem anderen Hund und nahm auch meine stolze Haltung ein. Der Labrador verstand das nicht und ging auf mich los. Frauchen rief “zurück”, dem ich auch folgte. Das ist unser Ruf, wenn ich abdrehen muss. Zweimal haben wir das versucht, aber der Labrador wusste nicht, was es bedeutet und setzte mir jedes Mal nach, als ich Abstand nahm. Auch das Herrchen meines Gegners bekam seinen Hund nicht zu fassen. Beim dritten “zurück” habe ich einen großen Satz in den naheliegenden Graben gemacht. Das war meine Rettung. Der Graben war dicht mit Gestrüpp bewachsen und der Große konnnte dahin nicht folgen. Damit ergab sich für Labbi-Herrchen eine Gelegenheit, seinen Hund einzufangen.

Ich bin dann auf drei Beinen aus dem Graben gestiegen. Frauchen hatte nun Probleme damit, wie sie mich nach Hause bringen konnte, denn es war überall Blut. Der Nachbar war sehr nett, wenn man davon absieht, dass er behauptete, ich hätte den Labbi angegriffen. Er wollte nach Hause laufen und sein Auto holen, um Frauchen und mich damit zu transportieren. Mein Frauchen wollte keine Hilfe, und wir wollten selbst zurecht kommen. Zuerst hat sie versucht, mich in einem Arm zu tragen und mit dem anderen Arm das Fahrrad zu schieben. Es war natürlich schon nach einer kurzen Strecke zu schwer. Dann habe ich bewiesen, dass ich auf vier Beinen laufen kann. obwohl das Hinterbein höllisch schmerzte.

So sind mein Frauchen und ich zu Hause angelangt.

Um meine Wunden zu versorgen mussten wir in der Tierklinik vorstellig werden. Dort war es nicht gemütlich. Man tackerte vorne am rechten Bein die Haut zusammen. Die anderen Verletzungen wurden gereinigt und die Umgebung davon rasiert. Zum Glück hat der Tierarzt davon abgesehen, mir eine Tüte am Hals zu befestigen.
Mit zwei Spritzen versorgt konnte ich dann wieder auf den Heimweg fahren. Der Tierarzt war echt nett, und ich brauchte keinen Maulkorb. Es ist doch völlig klar, dass der Helfer nicht angegangen wird. Frauchen war ja auch dabei.

Wieder daheim nahm Frauchen Kontakt mit dem Labbi-Besitzer auf. Der war sehr entgegenkommend, aber anscheinend hatte er keine Haftpflichtversicherung. Meine Leute haben die Kosten meiner Behandlung selbst getragen.

Nun, mittlerweile, nachdem die Klammern gezogen sind, ist es wieder wie vorher.
Mit dem einzigen Unterschied: Frauchen meidet den Weg am Zaun des Labbi vorbei.

Ganz besonders auch deswegen, weil der nicht sehr hoch ist.

Möglicherweise ergibt sich noch ein Gespräch zwischen Hundebesitzern, was die Sicherheit von Einzäunungen angeht.

Um noch auf die Einseitigkeit der Beißerei einzugehen kann ich nur noch folgendes vermerken.
Mein Frauchen hat den Labbi-Besitzer gefragt, ob sein Hund auch eine Verletzung davongetragen hat. Der wusste es bei der ersten Frage nicht. Beim zweiten Anfragen gab er an, dass sein Hund unverletzt war.

Was denn sonst, ich beiße niemanden, auch keine Hunde.

Kromfohrländer Candy vom rauhen Stein mit Bissverletzung

Meine Verletzungen vorne

Kromfohrländer Candy vom rauhen Stein mit Bissverletzung

Meine Verletzungen hinten

Kromfohrländer Candy vom rauhen Stein mit Bissverletzung

Das bin ich

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Veröffentlicht unter Candys Tagebuch
2 Kommentare auf “Einseitige Beißerei Kromfohrländer – Labrador
  1. Hokus sagt:

    alles Gute,,, ich weiss, wovon du sprichst.. mich hat mal ein Riesenmischling in die Seite gebissen,, knapp von der Lunge entfernt. Ich bin nur am Zaun vorbeigelaufen, ohne zu bellen oder Theater zu machen und der Wüstling hat sich durch ein Loch im Zaun gezwängt und sich auf mich gestürzt…. Nachdem er das nochmal getan hat, ist er nun im Hundehimmel…
    Gute Besserung
    wünschen Hokus mit Frauchen

  2. Marianne Kiefert sagt:

    Och Mööönsch, du armes kleines Fellmonster!!! Wir wünschen dir tapferem kleinen Kerl gute Besserung! Blöder Labbi aber auch!
    Liebe mitfühlende Grüsse
    Marianne und Amati von den Lahberger Weegen

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