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Auf einem Spaziergang im Herbst

Es ist ein angenehm warmer Herbsttag.
Die Sonne scheint.
Der Kromfohrländer Candy begleitet mich auf dem Waldspaziergang an diesem wunderschönen Nachmittag. Es geht am Flüsschen Our entlang. Direkt an der Grenze von Deutschland nach Luxemburg.

Zuerst führt der Weg nach einer leichten Steigung abwärts, um kilomtereweit am Wasser entlang zu verlaufen. An der rechten Seite des Weges geht es steil bergan, an der linken Seite würde man beim Hinabrollen direkt in den Fluss gelangen. Candy macht sich einen Spaß daraus, rechts in langen Sprüngen und beachtlichem Tempo die Böschung hochzupreschen und ebenso schnell wieder herunter zu kommen. Bei jedem kleinen Windstoß fallen ein paar Blätter von den Bäumen des Mischwalds. Unten im Tal tut sich eine Ebene mit Wiesen auf. Man sieht Grün mit dem glitzernden Band des Flusses und bewaldete Anhöhen.

Dort setze ich mich auf die Bank und beobachte das Wasser und die Landschaft. Niemand ist zu sehen. Ich lasse mich von der Herbstsonne bescheinen, und der Kromfohrländer Candy erforscht die Umgebung. Manchmal verschwindet er aus dem Blickfeld. Dann wuselt er im Gestrüpp umher. Bis ans Flussufer geht er auch, aber nur um ins Wasser zu schauen oder zu trinken. Wenn er einen Rappel bekommt, dann zieht er Kreise auf der Wiese. Einige Runden rennt er dann. Langsam machen wir uns auf den Rückweg. Diesmal ist es beschwerlicher, weil es leicht bergan geht. In der Mitte machen wir noch einmal Päuschen. Es ist herrlich, keine Menschenseele weit und breit. Noch einmal beobachte ich ganz bewusst das leise raschelnde Fallen der Blätter. Unten rauscht und plätschert der Fluss.

Meinem Hund wird es nicht langweilig. Es gibt so viel zu schnüffeln, dass es schon an Schwerarbeit für die Nase grenzt, schließlich befinden wir uns im Naturpark, wo es viele Tierarten gibt. Zeigt ein Eichhörnchen sich, oder eine Maus raschelt am Boden, dann wird Candy munter. Ganz nach Art eines Haushundes eilt er mit auffälligen Sprüngen zum Ort des Ereignisses. Jagdglück war ihm noch nie beschieden. Selbiges strebt er auch nicht an. Ihm genügt die Wahrnehmung seiner Umgebung. Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass wir ohne Leine unterwegs sein können. Candy verfolgt niemals eine Fährte.
Ganz entspannt kommen wir daheim an.
Jetzt wird Candy seinen Lieblingsplatz einnehmen und mit geschlossenen Augen, aber immer wachsam dort liegen.

Ob er wohl vom Spaziergang träumt?

Nichts deutet darauf hin, dass Candy sich in eine hündische Rakete verwandeln kann, wenn er an einem Gang mit dem Fahrrad teilnimmt.

Kromfohrländer im Herbstwald

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Posted in Candys Tagebuch
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