Das fängt ja gut an.
Bei unserem gestrigen Morgengassi kam ein Mann mit einer mittelgroßen Mischlingshündin entgegen. Es fiel auf, dass dem Hund die Zunge seitlich wie ein Fremdkörper aus dem Maul hing. Natürlich habe ich gleich nachgefragt. Was da zu hören war, das hat mir zu denken gegeben.
Der Hund ist jetzt vier Jahre alt und kommt aus dem Tierheim. Vorher war er in Rümänien. Kim, so heißt der Hund, hatte Staupe gehabt und ist deswegen dauerhaft geschädigt. Einige Zähne fehlen und die Bronchien sind verengt. Kim kann deswegen nicht viel rennen. Das Wesen des Tieres ist so gut, dass der Mann jederzeit wieder Kim oder einen ähnlichen Hund nehmen würde.
Hier handelt es sich um einen Hund, der offiziell eingeführt wurde und die gesundheitlichen Kontrollen bestanden hat. Nun, wie verhält es sich mit Tieren, die von Privatleuten mitgebracht werden?
Die Konfrontation mit Krankeitsfolgen wie die der Staupe hat mich doch froh darüber gemacht, dass Candy den kompletten Impfschutz hat.