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Überlegungen zur Hundehaltung

Lösen wir doch gedanklich die Anerkennung von Hunderassen von ihrer Entstehung ab.
Die Entstehung der Hunderassen ist in vielen Fällen älter als ihre Anerkennung durch kynologischen Organisationen. Allein die Bezeichnung als Hunderasse bedingt ja , dass die Tiere der Population gemeinsame Merkmale besitzen. Diese Merkmale wurden in der Praxis durch die Härte des Lebens der Menschen bestimmt. Der Mensch legte die erwünschten Eigenschaften seiner Hunde fest. Damit einhergehend war der Bedarf an erwünschten Eigenschaften unterschiedlich. Hirten favorisierten naturgemäß einen anderen Hundetyp als Jäger. Ohne offizielle Rassezugehörigkeit selektierten die Menschen Hunde, die sie für unterschiedliche Aufgaben gebrauchen konnten.

Betrachten wir jetzt die Gegenwart.
Interessant ist, dass der Hund, obwohl er nunmehr nicht mehr zum Erhalt und Schutz des Vermögens der Menschen beitragen muss mehr denn je zum Ziel der Wissenschaft und der Diskussionen wird.

Rassestandards legen fest, wie der Hund aussehen sollte und wie er sich verhalten soll.
Damit einhergehend ist nicht zu verkennen, dass etliche Hunderassen nicht mehr das Arbeitsfeld vorfinden, für welches sie ursprünglich vom Menschen selektiert wurden.

Genau an dieser Stelle befindet sich der Punkt, an welchen entschieden wird, ob eine Rasse weiterhin existiert, ob sie deformiert und angepasst wird oder einfach nur untergeht.

Hier sind die Züchter in der Pflicht. Einzig der Züchter bestimmt, wo es mit der Rasse hingeht.

Ohne das Engagement von Liebhabern würde es schon viele Hunderassen nicht mehr geben.

Eine Zeiterscheinung ist, die Würfe von Rassehunden verschiedener Rassen die in früheren Zeiten als Mischlinge bezeichnet wurden, nun als Besonderheit darzustellen.
Rasse wird mit Rasse gekreuzt, und man vergibt einen publikumswirksamen Namen.

Was bedeutet das für die beteiligten Rassen?
Eigentlich nichts, denn die Ursprungsrassen ändern sich dadurch nicht so lange Züchter die Reinrassigkeit in ihrer Zucht verfolgen.

Das Züchten mit solcherart zusammengestellten Paarungen stellt sich als sehr abenteuerlich dar. Die relativ sichere Selektion innerhalb einer Hunderasse wird eingetauscht gegen ein Roulettespiel beim Kreuzen zwischen mehreren Rassen.
Rassen wie Schäferhund und Schäferhund können sicherlich mit Gewinn gekreuzt werden.
Rassen wie Spitz und Spitz können sicherlich mit Gewinn gekreuzt werden.

Rassen wie Kromfohrländer und Pinscher können sicherlich mit Verlusten ab der F2-Generation zu etwas Neuem geformt werden. Die Kosten einer solchen Strategie sind viele kranke Tiere auf dem Weg. Das Ergebnis wird nicht die Ausgangsrasse sein. Ergo: sie könnte Vergangenheit sein.

Dies haben andere Rassen schon vorgelebt.

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