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Oh Sehnsucht

Unser Blick ist nicht engeengt auf eine einzige Hunderasse. Eigentlich ist es mein Blick, denn Candys Blick ist eingeengt, wenn man so sagen will, auf sein Frauchen. Der Kromfohrländer betet seinen Menschen an. Es genügt ihm, mit seinem Menschen zusammenzusein. Am liebsten bei Tag und bei Nacht.

Dieser poesievolle Text stammt von 1898 und beschreibt die Rasse “Bearded Collie”. Solch poetische Worte würden auch dem Kromfohrländer gut stehen.


Wenn Du quer durch wilde Schafweiden wanderst oder einem Moor entlang, oder wenn Du auf einen Viehmarkt gehst, triffst Du zuweilen einen wirklich perfekten freundlichen Knecht. Er ist gekleidet in dunkelgraue Gewänder, die hier und da von den Strahlen des Mondes erleuchtet werden. Dieser Knecht ist frei durch göttliches Recht, er gehört der Gilde der Gentlemen an, er ist mannhaft wie ein Prinz, schlank wie eine Eberesche, graziös wie ein hübsches Mädchen, er benimmt sich wie ein König, seine Bewegungen und Manieren ähneln denen einer Feenkönigin. Eine edle Breite der Stirn schmückt ihn, ein Anflug stiller Strenge, wurzelnd im richtigen Selbstvertrauen, aller dieser Vorzüge ist er selbst nicht gewahr.
Die letzte, sicherste Prüfung aber ist: Schau in seine zwei schneegekleideten Augen, ruhig, intelligent, ohne Misstrauen, ihre sanften Tiefen, gehüllt in ewige Traurigkeit, sind voller Sehnsucht, denn man sagt von ihnen, sie hätten keine eigene Seele. Wisse dann, dass Du einem aus der Linie der allerschönsten Schäferhunde des Nordens begegnet bist.
Alfred Ollivant, „Owd Bob“, 1898


Kromfohrländer
Wenn Du quer durch die Ausstellungshallen wanderst oder bei der Körung am Gatter entlang, oder wenn Du auf ein Kromfohrländertreffen gehst, triffst Du zuweilen einen wirklich perfekten freundlichen Knecht. Er ist gekleidet in weiße Gewänder mit braunen Abzeichen, die hier und da von den Strahlen der Sonne erleuchtet werden. Dieser Knecht ist treu durch göttliches Recht, er gehört der Gilde der Gentlemen an, er ist mannhaft wie ein Prinz, schlank wie eine Eberesche, graziös wie ein hübsches Mädchen, er benimmt sich wie ein König, seine Bewegungen und Manieren ähneln denen einer Feenkönigin. Eine edle Blesse der Stirn schmückt ihn, ein Anflug stiller Ergebenheit, wurzelnd im richtigen Selbstvertrauen, aller dieser Vorzüge ist er selbst nicht gewahr.
Die letzte, sicherste Prüfung aber ist: Schau in seine zwei bewimperten braunen Augen, ruhig, intelligent, ohne Misstrauen, ihre sanften Tiefen, gehüllt in ewige Aufmerksamkeit, sind voller Sehnsucht, denn manche sagen von ihnen, sie sollten sich verändern. Wisse dann, dass Du einem aus der Linie der allerschönsten Familienhunde Deutschlands begegnet bist.

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Posted in Gedanken eines Hundehalters

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