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Die Lust an der Krankheit

Gehen sie doch einmal in die Nähe einer Gruppe von Menschen, Frauengruppen bevorzugt, und hören Sie ihnen zu. Möglicherweise sind Sie ein Mitglied ebendieser Gruppe.
Was ist früher oder später das Thema? Sie haben es erraten. Es sind die Krankheiten.
Man sollte meinen, dass Kranke möglichst schnell beschwerdefrei werden wollen. Leider hindert die aktuelle Krankheit oft wirkungsvoll am Helfen, wie z. B. bei der Gartenarbeit. Die allgemeine Benennung für die Vorteile, die ein Mensch aus seiner Krankheit zieht ist von Sigmund Freud als Krankheitsgewinn bezeichnet worden.

Doch hier geht es nicht um Psychoanalyse, sondern um Beobachtungen. Eine der harmlosesten Ausprägungen des Krankheitsgewinns sind wahrscheinlich die übertriebenen Ausschmückungen des aktuellen Leidens.

Um zu unserer imaginären Frauengruppe zurückzukommen.
Der Kampf um die schrecklichste Krankheit tobt.
Da wird, falls nun überhaupt nichts mehr zu finden ist, der Schmerz im Daumen beschrieben. Die Schwerkranke war mit dem Schmerz im Daumen bei drei Ärzten. Einzig ein Heilpraktiker konnte helfen, indem an einem Zeh gedrückt hat.
Das Phänomen der schrecklichsten Krankheit gibt es schon lange.
Die Lektüre, die das Leben der Menschen in vergangenen Zeiten beschreibt, so 200 Jahre vor uns, informiert uns über die Krankheiten von damals. Das waren noch Zeiten, als die großen Seuchen über Europa herfielen und die Menschen daran starben wie die Fliegen. Diese Leute hatten keine Probleme mit schrecklichsten Krankheiten. Sie waren froh, wenn sie darüber nichts wissen mussten.
Dank des medizinischen Fortschritts werden die Menschen heute älter und bleiben länger gesund. Irgendwie hat das keine Spannung mehr. Da geht man hin und springt von Brücken, natürlich an ein Seil angebunden, denn sonst ließe der Sprung sich ja nicht wiederholen. Das ist der Kick. Solche Beispiele gibt es noch mehr.
Das billigste Vergnügen sind die schrecklichsten Krankheiten.
Der Hund als Hausgenosse und Freund darf auch daran teilhaben.
Hier gilt ebenso wie beim Menschen: „Wer als gesund gilt, der ist nicht ausreichend untersucht.“

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Posted in Gedanken eines Hundehalters

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