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An einem Tag in Köln

Kromfohrländer im Schoko-Express

Candy im Schoko-Express


Es ist Besuch angekommen. Der wohnt bei uns, und wir versuchen, die Tage abwechslungsreich zu gestalten.

So ging es heute nach Köln mit dem Ziel, das Schokoladenmuseum zu besuchen. Anschließend sollte bei der Traditionsbrauerei Früh ein echtes Kölsch genommen werden, natürlich in Verbindung mit einem Mittagessen.

Am Morgen fuhren wir in Richtung Köln. Das Navigationsgerät führte uns zur Tiefgarage Rheinauhafen, von wo es ganz nah zum Schokoladenmuseum ist. Die Fahrt verlief erwartungsgemäß ruhig, und so lenkten wir am Rheinufer in Köln in die Garage ein. Es war ein riesiges Gebäude, nur für parkende Autos. Dieses Parkhaus führt die Bezeichnung „Europas längste Parkgarage“, was Ihr ruhig wörtlich nehmen könnt. Frauchen fuhr und fuhr und fuhr in den Hallen. Endlich kam unser Hinweis „Museen 1“. Hier gab es im Gegensatz zu den zuvor durchfahrenen Wegen im Parkhaus, freie Plätze. Es war Klasse, wir konnten gleich an einem Ausgang parken. Für mich gab es zunächst einmal eine Schale mit Wasser, da ich die ganze Strecke intensiv atmend hinter mich gebracht hatte. Das dörrt den feuchtesten Gaumen aus. Nun denn, ab ging es in Richtung Schokoladenmuseum. Ich war weit und breit der einzige Rüde und auch der einzige Hund.
Nun ja, das mangelnde Interesse der Vierbeinigen Kollegen ist leicht damit zu erklären, dass Schokolade für Hunde giftig ist. Meine Motivation lag ja darin, mein Herrchen und Frauchen zu begleiten.

Das Schokoladenmuseum ist in Europa einzigartig und beherbergt das Wissen über Schokolade vom Kakaobaum zur Schokoladenfabrik in 3000 Jahren Schokoladengeschichte.

Das Museum ist wie ein Schiff in den Rheinauhafen gebaut. Das Wissensangebot innerhalb des Hauses zieht eine große Anzahl von Schulklassen an. Sehr beliebt ist das Schokoladen-Atelier. Hier darf der interessierte Besucher die Verzierung einer Tafel Schokolade aus 40 Zutaten auswählen. Diese Kreation wird in ca. 35 Minuten von Mitarbeitern des Museums hergestellt. Am Ende hat der Besucher die Möglichkeit, seine Eigenkreation beliebig zu signieren.

Das Schokoladenmuseum vom Ufer aus


So weit waren wir aber noch lange nicht.
Bedauerlicherweise dürfen auch in dieses Museum keine Hunde hinein. So wartete ich mit Herrchen draußen.
Frauchen erzählte später von der Frau an der Kasse, eine echte Kölnerin übrigens, was von meiner Leinenhalterin sehr positiv aufgenommen wurde. Die hatte punktgenau festgestellt, dass meine Chefin im Rentenalter sein könnte: „Sie sind doch Rentnerin“. Frauchen bejahte und bejahte das auch gleich für den Besuch mit. So kamen meine Leute zu einem ermäßigten Eintrittspreis. Anschließend durfte noch der Parkschein freigestempelt werden. Frauchen hätte sehr gerne zu einem späteren Zeitpunkt einen Rundgang im Schokoladenshop des Museums gemacht und das Haus mit Einkäufen verlassen. Leider war der Tag zu warm. Wir hatten noch mehr vor und sagt mal selbst: Schokolade an einem warmen Tag im Rucksack?
Nun ja, Herrchen und Frauchen kann ich immer noch an einem anderen Tag nach Köln begleiten.
Herrchen ging dann auch noch ins Museum, während Frauchen bei mir blieb.

Der Schoko-Express


Vom Museum aus fuhren wir es mit dem Schoko-Express durch die Altstadt von Köln zum Dom. Dort stiegen wir alle aus und steuerten das traditionelle Brauhaus Früh an, mit dem Ziel einer Stärkung und Durstlöschung meiner menschlichen Begleiter.

Alle liefen gleich ins Lokal hinein, um die Örtlichkeit zu besichtigen und Früh Kölsch zu ordern. Ein Tisch war im Biergarten frei, schön schattig gelegen. Dort machten wir es und gemütlich. Es gab nur männliche Bedienung, die dort Köbes genannt wird. Die Köbesse waren ausgesprochen freundlich zu uns, obwohl sie bei der schwülen Wärme sicherlich auch zu leiden hatten. Es gab ein ausgezeichnetes Mittagessen für die Zweibeiner, das mit Früh-Kölsch begossen wurde. Für mich war ebenfalls ein Fressi im Rucksack, so dass die nächsten Aktionen frohgemut in Angriff genommen werden konnten.
Frauchen erzählte die lustige Geschichte der Händetrockner im WC. Man steckt die nassen Hände nach dem Waschen in einen Schlitz. Sofort tobt in diesem Schlitz ein Wirbelwind los, der die Hände im Nu trocknet.

Mittagessen bei Früh


Frisch gestärkt wanderten wir am Dom vorbei zur Haltestelle des Schoko-Express zurück, um die Rundfahrt zu vervollständigen und das Auto für die Heimfahrt aus dem Parkhaus zu holen. Auf diesem Weg traf ich ein Schmetterlingshündchen, an dem ich nicht ohne Begrüßung vorbeigehen konnte.

Natürlich habe ich mir im Schoko-Express, wie auf der Herfahrt auch, einen guten Ausblick verschafft. Während der Wartezeit kam ein Mann, der allem Anschein nach Hunde gerne mochte. Der streckte seinen Arm durch das offene Fenster und streichelte mich sehr intensiv. Frauchen bemerkte, das sei sehr mutig, was er da tut. Doch der meinte nur, er hätte auch einen Hund. So kam ich zu einigen Extra-Streicheleinheiten. Später stellte sich heraus, dass der Mann der Fahrer des Schoko-Express war.

Die Fahrt verlief wie die Herfahrt auch sehr rumpelig auf dem Kopfsteinpflaster der Altstadt, aber hoch interessant. Ich habe mir wirklich alle Sehenswürdigkeiten angesehen.

Zur Heimfahrt ist nur noch anzumerken, dass die Meinigen wieder einmal nicht gut aus der Stadt Köln herausgefunden haben. Nun denn, am Ende sind wir doch wohlbehalten daheim angekommen.

Mann, bin ich geschafft.

Posted in Gedanken eines Hundehalters
One comment on “An einem Tag in Köln
  1. Julian sagt:

    Das liest sich wirklich sehr spannend und ich denke, dass ihr eine sehr schöne Zeit in Köln hattet. Ich war letztens auch in Köln und habe eine Segwaytour Köln mitgemacht! Es war ein riesen Spaß und diesen empfehle ich gerne weiter.

    LG
    Juian

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