Die Eigenschaften der Kromfohrländer sind so vielfältig wie ihr Aussehen. Das Erbe der Terrier lässt sich nicht verleugnen. Der Kromfohrländer kann stur sein, anhänglich, folgsam, verspielt. Eines ist er immer: er ist schnell. Schnell im Verstehen und schnell darin, Schwächen seiner Besitzer zu erkennen und zu nutzen. Einen Kromfohrländer zu erziehen ist eine ganz besonders reizvolle Aufgabe und nichts für Anfänger. Abhängig von der individuellen Art des eigenen Kromfohrländers sollte die Erziehung verlaufen. Ein Hund, der sich von vorneherein dafür entscheidet (ja, das gibt es.), seinem Frauchen gefallen zu wollen ist sehr leicht zu erziehen. Man muss ihm nur zu verstehen geben, welches Verhalten unerwünscht ist. Oft genügt einfach ein Blick oder ein Wort. Ganz anders der Kromfohrländer, der gerne den Chefsessel innehätte. Das ist häufig bei selbstbewussten Hunden der Fall. Konsequenz und manchmal auch beherztes Eingreifen sind dann gefordert. Ein solcher Hund muss lernen, die Führung seines Herrn anzuerkennen. Hat man das erreicht, dann besitzt man den besten Hund der Welt.
Kromfohrländer sind von Haus aus lauf- und sprungfreudig. Bei Welpen ist deshalb darauf zu achten, dass die Sprünge sich in Grenzen halten, um die Gelenke zu schonen. Genau wie andere Welpen auch, dürfen Kromfohrländer in der Wachstumsphase körperlich nicht zu stark gefordert werden.
Verfressen sind Kromfohrländer nicht. Manchmal bleibt der Futternapf unberührt, wenn der Hund nicht hungrig ist. Bei der Fütterung sollte sich der Besitzer darüber im Klaren sein, dass auch Hunde den Umwelteinflüssen unterworfen sind und “gutes” Futter anbieten. Frischnahrung haben unsere Hunde Jahrtausende gefressen.